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Neues Versorgungsangebot in der Kinder- und Jugendpsychotherapie

In Zusammenarbeit mit dem Kärntner Landesverband für Psychotherapie ist es der Kärntner Gebietskrankenkasse gelungen, ein neues Versorgungsangebot für die psychotherapeutische Betreuung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen.

KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA, KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner, Mag.a Margret Tschuschnig, Vorsitzende des Kärntner Landesverbandes für Psychotherapie und Dr. Kurt Possnig, Chefarzt der KGKK

Ängste, Depressionen, Essstörungen, familiäre Konflikte und vieles mehr - nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder und Jugendliche leiden unter diesen Problemen. Daher ist es wichtig, der jungen Zielgruppe bei der Bewältigung dieser Schwierigkeiten die notwendige Unterstützung zu bieten. Die Kärntner Gebietskrankenkasse stellt daher in Zusammenarbeit mit dem Kärntner Landesverband für Psychotherapie im Rahmen eines Pilotprojektes Psychotherapieplätze für Kinder und Jugendliche bereit.


„Kinder sind unsere Zukunft, und daher ist es der Kärntner Gebietskrankenkasse ein großes Anliegen, ein neues Versorgungsangebot gerade in der Kinder- und Jugendpsychotherapie anzubieten um damit diesem wichtigen Thema noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken“, so KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA, anlässlich der heutigen Vertragsunterzeichnung gemeinsam mit dem Kärntner Landesverband für Psychotherapie. „Die psychosoziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gibt vermehrt Anlass zur Besorgnis. Bindungsstörungen, depressive Verstimmungen, fehlende Impulskontrollen, Angststörungen, Essstörungen, Rückzug in virtuelle Welten, Zwangsstörungen und psychosomatische Erkrankungen nehmen nicht nur deutlich zu, es sind vor allem immer mehr Minderjährige davon betroffen. Kassenfinanzierte Psychotherapien für Kinder und Jugendliche sind ein dringend notweniger Schritt, um ihren körperlichen und seelischen Gesundheitszustand zu verbessern bzw. wiederherzustellen“, erklärt Frau Mag.a Margret Tschuschnig, Vorsitzende des Kärntner Landesverbandes für Psychotherapie.


„Das Projekt Kinder- und Jugendpsychotherapie ist ein Meilenstein in der Behandlung von Betroffenen mit seelischen Problemen. Zudem legt es die erforderlichen Qualitätskriterien für teilnehmende niedergelassen Therapeuten, aber auch einen geregelten Zugang zur psychotherapeutischen Behandlung für Kinder und Jugendliche fest“, erklärt KGKK-Chefarzt Dr. Kurt Possnig.


„Die neue Versorgungsinitiative startet bereits im April - zunächst in den Bezirken Völkermarkt, Spittal an der Drau und Villach-Stadt. In den Folgejahren 2019 und 2020 ist eine stufenweise Ausrollung des Angebotes auf alle Kärntner Bezirke vorgesehen“, ergänzt KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner. 


„Psychosoziale Auffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen nehmen stark zu“, warnt Gesundheitsreferentin LHStv.in Dr.in Beate Prettner. „Mit dem Pilotprojekt ‚Kinder und Jugendpsychotherapie‘ legen wir ein Bekenntnis dafür ab, dass der Prävention von Störungen und der Behandlung von seelischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss“, betont Prettner. „Ich bin froh und stolz, dass es durch die Zusammenarbeit von Kärntner Gebietskrankenkasse und dem Kärntner Landesverband für Psychotherapie gelungen ist, dieses Vorzeigeprojekt zu starten.“


KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA, KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner, Mag.a Margret Tschuschnig, Vorsitzende des Kärntner Landesverbandes für Psychotherapie und Dr. Kurt Possnig, Chefarzt der KGKK


KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA, KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner, Mag.a Margret Tschuschnig, Vorsitzende des Kärntner Landesverbandes für Psychotherapie und Dr. Kurt Possnig, Chefarzt der KGKK.

Foto: Wurzer/KGKK