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ELGA-Start in den Eigenen Einrichtungen der Kärntner GKK

Derzeit sind in der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) ausschließlich ärztliche und pflegerische Entlassungsbriefe aus Krankenanstalten und Landespflegezentren. Laborbefunde, Radiologie-Befunde sowie Medikationsdaten verfügbar, die ab dem Start von ELGA entstanden sind. Heute ging die Elektronische Gesundheitsakte auch im Internen Ambulatorium und in den Röntgenambulatorien in den Eigenen Einrichtungen (EEuGD) der Kärntner Gebietskrankenkasse (KGKK) an den Start. 


„Die Kärntner Gebietskrankenkasse startete in den Eigenen Einrichtungen (EEuGD) mit der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA)“, informieren der Obmann der Kärntner GKK, Georg Steiner, MBA und KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner.  „Im Internen Ambulatorium, in der Vorsorgeuntersuchungsstelle und in den Röntgenambulatorien sind Entlassungsbriefe, Radiologiebefunde und Laborbefunde, im Internen Ambulatorium und in der Vorsorgeuntersuchungsstelle ELGA-Schreiben vom Laborbefund und im Röntgenambulatorium ELGA-Schreiben vom Radiologie-Befund abrufbar.“ Für den Einstieg benötigen Versicherte eine  link Handysignatur bzw. Bürgerkarte.


Versicherte haben das Recht, jederzeit ihre ELGA zu verwenden, ihre ELGA-Gesundheitsdaten auszublenden bzw. zu sperren, zu entsperren und zu löschen. Sie haben auch das Recht, der Verwendung der Elektronischen Gesundheitsakte zu widersprechen oder sich gänzlich von dieser oder einzelnen Arten von ELGA-Gesundheitsdaten (e-Befunde oder e-Medikation) abzumelden. Sie können sich jederzeit wieder anmelden. Sie selbst können keine Befunde oder Medikationsdaten speichern.


Im Anlassfall können Versicherte verhindern, dass jene Gesundheitsdaten, die während der Behandlung oder Betreuung entstehen, in die Elektronische Gesundheitsakte aufgenommen werden. Sie können dieses Recht sowohl während eines Krankenhausaufenthaltes (bis zum Schreiben ihres Entlassungsbriefes) als auch zu Beginn einer ambulanten Versorgung in den Eigenen Einrichtungen der Kärntner Gebietskrankenkasse ausüben („situatives Opt-out“). Durch ein so genanntes „situatives Opt-out“ können sie verhindern, dass jene Gesundheitsdaten, die während einer Untersuchung/Behandlung entstehen, in ihre ELGA aufgenommen werden. 


Falls die Versicherten ein situatives Opt-out wünschen, können sie sich bei einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter am Aufnahmeschalter der Eigenen Einrichtungen der Kärntner GKK informieren. Das situative Opt-out gilt bei ambulanten Aufenthalten bis zu 90 Kalendertage, auch für Nachbehandlungen zu diesem Fall – außer der/die Versicherte widerspricht. 


Jede Verwendung von ELGA wird von einem Protokollierungssystem aufgezeichnet. Versicherte können jederzeit alle Zugriffe lückenlos nachvollziehen. Der/die jeweilige Versicherte kann auch über die ELGA-Ombudsstelle des Bundeslandes Kärnten erfahren, welche ihrer Gesundheitsdaten in der Elektronischen Gesundheitsakte verfügbar sind und wer wann auf diese zugegriffen hat.


Nähere Informationen:

Aufnahmeschalter 
der Eigenen Einrichtungen der Kärntner Gebietskrankenkasse


ELGA-Ombudsstelle für das Bundesland Kärnten:
im Haus der Patientenanwaltschaft
Völkermarkter Ring 31
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: 0463 57230
linkpatientenanwalt@ktn.gv.at

Patientenservicestelle
ELGA-Service-Line 
Tel.: 050 124 4411/ Mo-Fr 07.00-19.00 Uhr