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Kärntner GKK: Rheuma frühzeitig erkennen und therapieren


Die Kärntner Gebietskrankenkasse erinnert anlässlich des 1996 ins Leben gerufenen Weltrheumatages an die Möglichkeit einer jährlichen, kostenlosen Vorsorgeuntersuchung und Gratis-Ernährungsberatungen. 


Weit mehr als eine Million ÖsterreicherInnen waren im Vorjahr von Rheuma betroffen. Wer darunter leidet, ist durch Schmerzen in der Lebensqualität stark einschränkt. „Betroffene ziehen sich zurück, nicht selten fällt auch der Arbeitsplatz einer starken Schmerzbelastung zum Opfer“, erklärt der Obmann der Kärntner Gebietskrankenkasse, Georg Steiner, MBA. „Es ist daher wichtig, rechtzeitig aktiv vorzubeugen, um die eigene Beweglichkeit auch im fortgeschrittenen Alter zu erhalten.“


Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto besser können Folgeschäden verzögert oder vermieden werden, weiß der Leiter des Internen Ambulatoriums der Kärntner GKK, Prim. Dr. Wilfried Peterz: „Jede(r) 4. Kärntner(in) leidet an Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates. Diese gehen mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher, in schweren Fällen reichen sie bis zur Arbeitsunfähigkeit und Frühpensionierung. Sie sind eine enorme Belastung für den Betroffenen aber auch für das Gesundheitssystem eine Herausforderung.“


„Ein frühzeitiges Erkennen und Behandeln der Krankheit verbessert die Lebensqualität deutlich“, betont KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner. Er erinnert an das Angebot der Kärntner Gebietskrankenkasse, im Internen Ambulatorium eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen. „Inzwischen gibt es viele innovative Therapien, die sehr früh der Entstehung der Krankheit vorbeugen“, fügt Lintner hinzu.

Was der Volksmund „Rheuma“ nennt, äußert sich in mehr als 400 verschiedenen Krankheitsbildern -- Fibromyalgie, Sklerodermie oder Morbus Bechterew sowie die chronische Polyarthritis sind die bekanntesten. „Rheuma ist eine entzündliche Erkrankung. Das Meiden bzw. Reduzieren von entzündungsfördernden Lebensmitteln verringert Beschwerden. Dazu zählen vor allem tierische Produkte wie Fleisch und Fleischwaren. In erster Linie sollte die Ernährung aus ausreichend Gemüse, Salat, Obst und Getreideprodukte bestehen“, zählt Elisa Casadio, BSc. BSc., Diätologin der Kärntner Gebietskrankenkasse, auf. „Die Ergänzung durch fettreiche Fische wie Lachs, Hering sowie Makrele ist zu empfehlen, da sie reich an Omega-3 Fettsäuren sind, die entzündungshemmend wirken. Diese finden sich auch in pflanzlichen Ölen wie Leinöl, Rapsöl, Weizenkeimöl und Walnussöl.“