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Entwicklung der Medikamentenkosten


Für die Entwicklung der Medikamentenkosten sind vor allem die Demographie und die Weiterentwicklung der „modernen Medizin“ (z.B. Tumorbehandlung) von Bedeutung.

 

Die Steigerungsraten lagen vor allem in den Jahren 2006 – 2008 weit über der Beitragszuwachsrate.

Der abrupte Knick in der Entwicklung im Jahre 2009 ist in erster Linie auf die Mehrwertsteuersenkung von 20% auf 10% sowie auf einen geringfügigen Rückgang bei den Verordnungen zurückzuführen. In den Jahren 2010 bis 2013 konnten im Schnitt durchaus moderate Steigerungsraten verzeichnet werden. . Im Geschäftsjahr 2014 schnellte der Heilmittelaufwand bei einer nur leicht ansteigenden Verordnungszahl um 6,4% in die Höhe (neue teurere Medikamente gegen Hepatitis C, Immunsuppressiva – insbesondere Rheuma, blutverdünnende Medikamente). In den Jahren 2015 und 2016 stabilisierte sich der Heilmittelaufwand auf hohem Niveau, die Steigerungsrate flachte sich aber trotz Verordnungsrückgänge (2016: -2,4%) nur auf lediglich  3,6 % ab.


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Stand: Mai 2017