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Wenn Schülerinnen und Schüler zu Hautprofis werden

Mit Workshops in Bildungseinrichtungen startete im Mai wieder die Hautschutzkampagne der Kärntner GKK und ihrer Kooperationspartner. Im Juli touren dann ExpertInnen mit Beratungen, Infos und Tipps zum Thema durch die heimischen Bäder.

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 Wenn der Sommer nicht mehr weit ist, nutzen viele jede freie Minute für Ausflüge im Freien. Die sonnigen Tage werden in vollen Zügen genossen, bergen aber auch Risiken für die Gesundheit. Bewusstsein für die Gefahren von UV-Strahlen schafft die Hautschutzkampagne „Sonne und Leben“ 2018, die mit Workshops an Kärntner Volksschulen an den Start ging. Die Vorsorgeaktion führt die Kärntner Gebietskrankenkasse gemeinsam mit der Ärztekammer – Fachgruppe Dermatologen, dem Gesundheitsreferat des Landes Kärnten, dem Landesschulrat für Kärnten, der Kleinen Zeitung, der Apothekerkammer Kärnten und dem Gesundheitsnetzwerk kärngesund durch. 


In den Monaten Mai und Juni erarbeiten Ärztinnen der Kärntner GKK gemeinsam mit SchülerInnen in Kurz-Workshops interaktiv und spielerisch das Thema Hautgesundheit. Über 1500 SchülerInnen in 17 Volksschulen  bekommen unter dem Motto „Hautschutz ist kinderleicht“ die Chance Hautprofis zu werden, erhalten eine Hauttypbestimmung und eine Plakette als Auszeichnung. 


„Hautschutz beginnt bei den Kleinsten. Wir möchten das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit der Sonne schon bei den VolksschülerInnen schärfen und ihre Gesundheitskompetenz im frühen Alter stärken“, betonen KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA und KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner. „ Die Kinder bekommen in den Workshops das Rüstzeug, um ihr erworbenes Wissen rund um das Thema Hautgesundheit in der Praxis anzuwenden.“


„Die Sonne hat auch ihre Schattenseiten! Je früher man darüber Bescheid weiß, desto sicherer kann man die Sonne genießen“, sagt Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Ihr Appell lautet daher: „Wer seine Haut schützt, schützt seine Gesundheit!“ Prettner möchte schon die Jüngsten zu „kleinen HautschutzexpertInnen“ machen  - dann können sie ihr Wissen ihren Eltern weitergeben und ihnen ein Vorbild sein: „Denn auch Große können von Kleinen lernen.“

  Bild zur Pressekonferenz Hautschutz









Bildungsdirektor Rudolf Altersberger, Dr. Max Wutte, Fachgruppenobmann Dermatologie der Ärztekammer Kärnten, LHStv.in Dr.in Beate Prettner und KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA, mit SchülerInnen der Volksschule Wölfnitz. (Foto Eggenberger) 


„Wir wissen, dass es gerade die Sonnenbrände in der frühen Kindheit sind, die ein mögliches Hautkrebsrisiko in späterer Folge erhöhen können“, informiert Dr. Max Wutte, Fachgruppenobmann der Dermatologen der Ärztekammer für Kärnten. „Daher ist es besonders wichtig, Kindern zu vermitteln, wie sie sich selbst schützen können. Gerade dieser Zielgruppe muss nähergebracht werden, dass rote Haut nichts Normales ist.“


„Die VolksschülerInnen sind für die Aufklärung über dieses im wahrsten Sinne des Wortes brennende Thema sehr empfänglich“, sagt Bildungsdirektor Rudolf Altersberger. „Das große Interesse der Kärntner Bildungseinrichtungen an den Workshops zeigt, wie wichtig Hautgesundheit gerade in jungen Jahren ist.“ 


Im Anschluss an die Hautschutzkampagne in den Volkschulen  tourt die Kärntner Gebietskrankenkasse mit Unterstützung der Kärntner Ärztekammer im Juli durch die Bäder und steht vor Ort für Beratungen und Informationen  zur Verfügung.