Unter dem Motto „Karriere mit Kasse“ lud die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) zum Empfang für Jungmedizinerinnen und Jungmediziner 2026 an die Medizinischen Universität Innsbruck. 140 Studierende sowie Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand darüber zu informieren, wie der Weg in die eigene Praxis mit Kassenvertrag gelingen kann.
Eine flächendeckende medizinische Versorgung entsteht nicht von selbst – sie muss aktiv gestaltet werden. Genau hier setzt die ÖGK an: mit attraktiven Rahmenbedingungen und einem klaren Fokus auf die nächste Generation von Kassenärzt*innen.
Großes Interesse
Das Interesse an der eigenen Praxis mit Kassenvertrag war unter den Studierenden sowie Ärzt*innen in Ausbildung groß. Ein Kassenvertrag bietet dank unterschiedlicher Praxismodelle gute Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, unternehmerischen Gestaltungsspielraum, attraktive Verdienstmöglichkeiten und eine verlässliche Partnerschaft mit der ÖGK.
„Dass der Empfang für Jungmedizinerinnen und -mediziner heuer erstmals in Innsbruck stattfindet, ist ein starkes Signal für die Zukunft der Versorgung in Tirol. Kassenverträge bieten vielfältige Möglichkeiten und echte Perspektiven. Wir unterstützen angehende Ärztinnen und Ärzte auf ihrem Weg – und dieser beginnt mit Veranstaltungen wie dieser“, eröffnete Mag. Bernhard Achatz, Vorsitzender des ÖGK-Landesstellenausschusses in Tirol, den Empfang für Jungmediziner*innen 2026.
Expert*innen erklärten Praxis von A bis Z
Dr.in Andrea Wicke aus dem Fachbereich Versorgungsmanagement Medizin der ÖGK, informierte die Teilnehmenden über die vielfältigen Modelle des Kassenvertrags. Dabei erläuterte sie Vorteile, Rechte und Pflichten und gab einen Überblick über die zu erwartenden Durchschnittserträge. Praxisnahe Einblicke in den Berufsalltag als Kassenärzt*in gaben Dr. David Ammerer (niedergelassener Arzt in einer Gruppenpraxis), Dr.in Bernadette Fritz (niedergelassene Ärztin in einer Übergabepraxis) und Dr. Clemens Offer (niedergelassener Arzt in einer Einzelordination).
„Der Schritt in die eigene Praxis muss nicht von heute auf morgen passieren. Ich habe mich damals für die Übergabepraxis entschieden. So kann ich noch eine Zeit lang gemeinsam mit meinem Senior-Partner arbeiten, die Ordination kennenlernen und das Vertrauen der Patientinnen und Patienten gewinnen. Ich würde es jederzeit wieder so machen.“ ermutigt Dr.in Bernadette Fritz den Medizinnachwuchs den Schritt in eine Kassenordination zu wagen.
Weitere Informationen zu „Meine eigene Praxis“ der ÖGK: www.meine-eigene-praxis.at