Unter dem Motto „Karriere mit Kasse“ lud die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) am 13. April zum Empfang für Jungmedizinerinnen und Jungmediziner 2026 an die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems. Mehr als 30 Studierende nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand darüber zu informieren, wie der Weg in die eigene Praxis mit Kassenvertrag gelingen kann.
Eine flächendeckende medizinische Versorgung entsteht nicht von selbst – sie muss aktiv gestaltet werden. Genau hier setzt die ÖGK an: mit attraktiven Rahmenbedingungen und einem klaren Fokus auf die nächste Generation von Kassenärzt*innen.
Großes Interesse
Das Interesse an der eigenen Praxis mit Kassenvertrag war unter den Studierenden sowie Ärzt*innen in Ausbildung groß. Ein Kassenvertrag bietet dank unterschiedlicher Praxismodelle gute Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, unternehmerischen Gestaltungsspielraum, attraktive Verdienstmöglichkeiten und eine verlässliche Partnerschaft mit der ÖGK.
„Das große Interesse an unserer Veranstaltung ‚Karriere mit Kasse‘ zeigt klar, dass das Interesse am Kassenvertrag ungebrochen hoch ist. Frühzeitig in den Austausch mit Jungmedizinerinnen und -medizinern zu treten, eine Beziehung aufzubauen und sie über die vielseitigen Möglichkeiten zu informieren, ist für uns als ÖGK unglaublich wichtig. Denn wer sich bereits kennt, findet später leichter zueinander“, so Robert Leitner, Stv. Vorsitzender des ÖGK-Landesstellenausschusses in Niederösterreich, zum Empfang für Jungmediziner*innen 2026.
Expert*innen erklärten Praxis von A bis Z
Dr. Michael Slezak aus dem Fachbereich Versorgungsmanagement Medizin der ÖGK informierte die Studierenden über die vielfältigen Modelle des Kassenvertrags. Dabei erläuterte er Vorteile, Rechte und Pflichten und gab einen Überblick über die zu erwartenden Durchschnittserträge. Praxisnahe Einblicke in den Berufsalltag als Kassenärzt*in vermittelten Dr.in Kathrin Sator, niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr.in Yasmin Zedan, niedergelassene Ärztin mit Einzelpraxis, Dr. David Hauer, niedergelassener Arzt in einem Primärversorgungszentrum sowie Dr. Thomas Krendl, niedergelassener Arzt in einer Gruppenpraxis.
„Ich habe den Schritt in die Selbstständigkeit als Ärztin selbst gerade erst hinter mir und weiß wie viele Fragen einen zu Beginn beschäftigen. Sich frühzeitig und intensiv über die unterschiedlichen Möglichkeiten mit der ÖGK zu informieren, hat mir geholfen. Vor allem die Beratung und Begleitung durch das Servicecenter ‚Meine eigene Praxis‘ haben mir die große Entscheidung um einiges leichter gemacht. Ich führe jetzt seit zwei Jahren meine Einzelpraxis und könnte mir nichts Schöneres vorstellen“, ermutigt Dr.in Yasmin Zedan den Medizinnachwuchs den Schritt in eine Kassenordination zu wagen.
Weitere Informationen zu „Meine eigene Praxis“ der ÖGK: www.meine-eigene-praxis.at