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Pilotprojekt zur ersten Primärversorgungseinheit (PVE) am Standort Klagenfurt-Nord

Einigung zwischen Kärntner Gebietskrankenkasse und Ärztekammer für Kärnten ebnet den Weg für eine neue Primärversorgung in Kärnten


Mit der Zielsetzung, eine zentrale allgemeinmedizinische Erstanlaufstelle für gesundheitliche Anliegen aller Art zu schaffen, wurden zwischen Kärntner Gebietskrankenkasse und Ärztekammer für Kärnten bereits konkrete Rahmenbedingungen für Primärversorgungseinheiten sowie Regelungen zur Honorierung der ärztlichen Leistungen als auch anderen Gesundheitsberufe festgelegt. Im beiderseitigen Einvernehmen mit der Ärztekammer für Kärnten kann nun erstmals eine Ausschreibung einer Gruppenpraxis für Allgemeinmedizin als Grundlage für eine Primärversorgungseinheit erfolgen. Die erste soll in Klagenfurt am Wörthersee-Annabichl entstehen. „Mit der Eröffnung der ersten PVE bauen wir das Gesundheitsangebot in Kärnten weiter aus und können unseren Patienten eine noch bessere medizinische Versorgung bieten – wohnortnah und in höchster Qualität“, freut sich KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner. 


Nach einem festgelegten Auswahlverfahren soll das Pilotprojekt bereits 2019/2020 realisiert werden. „Kärnten bietet der Bevölkerung bereits eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung. Um diese nachhaltig für die Zukunft zu sichern und zu optimieren, bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten. Mit dem Schulterschluss zwischen Ärztekammer und Kärntner Gebietskrankenkasse gelingt es, ein noch besser auf die Bedürfnisse der Versicherten abgestimmtes Angebot zu Verfügung zu stellen.“, ergänzt Lintner. „Eine verbesserte Patientenversorgung wird durch die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams als auch verlängerte Öffnungszeiten ermöglicht“, freut sich Dr. Wilhelm Kerber Vizepräsident der Ärztekammer für Kärnten. 


„Mit der Umsetzung der regionalen Gesundheitszentren gewährleisten wir eine breit aufgestellte, moderne, wohnortnahe Versorgung und bieten multiprofessionelle Servicierung. Dadurch werden längere Öffnungszeiten ermöglicht, ein Mehr an Leistungen erbracht und darüber hinaus sollen unter anderem auch die Ambulanzen im Spitalsbereich entlastet werden“, erklärt LHStv.in Dr.in Beate Prettner. „Mit dieser vorausschauenden Gesundheitspolitik stellen wir die Weichen nachhaltig für die Zukunft und stellen die Gesundheitsversorgung sicher.“


   

Veröffentlicht am 08.07.2019