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Mehr Luft. Mehr Leben Weltnichtrauchertag mit der Kärntner GKK

Jede Menge Infos, Tipps und Beratung von KGKK-ExpertInnen rund um das Thema Rauchstopp gab es anlässlich des Weltnichtrauchertages in den City Arkaden in Klagenfurt.

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Dass Rauchen krank macht, weiß jeder Raucher und jede Raucherin. Dass es aber durchaus möglich ist, von dieser schweren Suchterkrankung loszukommen, wissen alle, die es geschafft haben - auch wenn manchmal mehrere Anläufe notwendig waren. Wie schwerwiegend die Folgen des Passivrauchens sind, ist allerdings weit weniger bekannt. Vor allem Kinder rauchender Eltern neigen zu Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen, haben weit häufiger Mittelohrentzündungen und leiden vermehrt an Asthma und Allergien. Vom Passivrauch betroffene Erwachsene sind denselben Risiken ausgesetzt wie die Raucher selbst.


Die Kärntner Gebietskrankenkasse unterstützt KärntnerInnen beim Rauchausstieg und bietet qualifizierte Raucherentwöhnung an. Daher nutzte die KGKK auch den Weltnichtrauchertag, um unter dem Motto „Mehr Luft. Mehr Leben“ Bewusstsein für die Risiken zu wecken, die die Glimmstängel bergen. In den City Arkaden standen KGKK-ExpertInnen Interessierten mit jeder Menge Information, Tipps und Beratung rund um das Thema Rauchstopp zur Verfügung. 


 „Mit dem Verzicht auf Zigaretten gewinnen RaucherInnen viel Lebensqualität. Aus diesem Grund ist es der Kärntner GKK ein Anliegen, motivierten KärntnerInnen mit dem maßgeschneiderten Räucherentwöhnungsprogramm zum Rauchstopp zu verhelfen“, betont KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner.


Derzeit leiden 400.000 ÖsterreicherInnen an der Atemwegserkrankung COPD, davon sind über 90% RaucherInnen. „Die Belastungsluftnot oder Husten sind erste Symptom dieser Erkrankung und auf alle Fälle ernst zu nehmen. Eine fachärztliche Untersuchung mit Lungenfunktionstest ist zu empfehlen. Kinder, die bereits an Lungenerkrankungen leiden, haben ein um 30% erhöhtes Risiko an COPD zu erkranken. Die wichtigste Maßnahme eine COPD zu behandeln, ist der Rauchstopp. Mit dem Rauchen aufzuhören, bedeutet einen Gewinn an Lebensqualität und vor allem auch an Lebenszeit“, so Dr. Ulrich Radda, Lungenfacharzt und Leitender Arzt der Kärntner Gebietskrankenkasse. 


„Um die Kärntner Bevölkerung beim Rauchstopp zu unterstützen und der hohen Steigerungsrate von COPD-Erkrankungen entgegen zu wirken, bietet die Kärntner Gebietskrankenkasse für Versicherte seit zehn Jahren qualifizierte Raucherentwöhnung in Form von Gruppenkursen und Einzelberatungen an. Bereits über 1.200 Personen konnten so auf ihrem Weg zu einem rauchfreien Leben begleitet werden“, freut sich Lintner.


Das Gruppen-Entwöhnungsprogramm "Rauchfrei in 6 Wochen" wird in allen Kärntner Bezirken angeboten. In einer Gruppe von sechs bis zehn Personen werden TeilnehmerInnen über einen Zeitraum von sechs Wochen von speziell ausgebildeten PsychologInnen oder ÄrztInnen beim Rauchstopp begleitet. Der Selbstkostenbeitrag pro Person beträgt einmalig 30 Euro.  

Anmeldungen für die Einzelberatungen sind unter 0505 5855 6000 bzw. unter linkraucherhelpline@kgkk.at möglich, Anmeldungen für die Gruppenkurse werden unter 05 7878 2044 oder unter   linkrauchstopp@bfi-kärnten.at  gerne entgegengenommen.


Info

In dem von der Sozialversicherung herausgegebenen Buch „Husten-Atemnot-COPD“ aus der Serie „Gesund werden – Gesund bleiben“ sind nicht nur allgemeine Informationen über die Krankheit zu finden, sondern auch Tipps zur Vorbeugung und ein konkreter Fahrplan, um das Leiden in den Griff zu bekommen. Das Buch ist auf Anfrage bei der Kärntner Gebietskrankenkasse in der Abteilung Gesundheit unter 050 5855 – 6000 erhältlich.


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Bild: KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner, Aliza Zwittnig, MBA, Dr. Elisabeth Kessler, Mag. Doris Müller (bfi Kärnten), KGKK-Chefarzt Dr. Ulrich Radda

Fotocredit: Strempfl/KGKK


Veröffentlicht am 28.05.2019