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Kärntner Gebietskrankenkasse und BVA Kärnten verleihen erstmals Plakette „Gesunde BMHS“ an die Kärntner Tourismusschule

Für die Bereitschaft, einen gesundheitsfördernden Weg zu gehen, wurde die Kärntner Tourismusschule als erste Kärntner berufsbildenden mittlere und höhere Schule (BMHS) ausgezeichnet. Sie setzte eine Reihe spannender Schwerpunkte im Bereich Ernährung, Bewegung und psychosozialer Gesundheit.

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Die Service Stelle Schule der KGKK führt seit dem Schuljahr 2016/2017 in Kooperation mit der BVA Kärnten das Projekt „Gesunde BMHS“ an vier Kärntner berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) durch. „Gesunde BMHS“ ist ein Gesundheitsförderungsprogramm für Schulen, die langfristig am Thema Gesundheit arbeiten möchten. Übergeordnetes Ziel ist es, den Lebensraum Schule für alle Beteiligten gesundheitsförderlich zu gestalten und motivierende Arbeits- und Lernbedingungen zu schaffen. „Gesundheitsförderung in der Schule bedeutet nicht nur Wissen bezüglich Gesundheitsthemen zu vermitteln, um das Verhalten des Einzelnen positiv zu beeinflussen. Wichtig ist auch, die Schule selbst als gesundes Umfeld für Jugendliche und PädagogInnen zu gestalten“, informiert KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA. „Mit dem Programm Gesunde BMHS möchten wir dabei unterstützen, Gesundheit als fixes Thema im Schulalltag zu verankern, um eine Basis für ein ausgeglichenes Miteinander zu fördern“, ergänzt KGKK-Direktor Dkfm. Maximilian Miggitsch. „Die Besonderheit an diesem Programm ist, dass die Schule auch zum gesunden Arbeitsplatz für PädagogInnen und dem Schulpersonal gestaltet werden kann“, erklärt BVA-Direktor Manfred Halbherr.


Mit der Plakette „Gesunde BMHS“ erhält die Schule ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für ihre Gesundheitsinitiative. Die Kärntner Tourismusschule konnte als erste BMHS in Kärnten das Projekt erfolgreich abschließen. Die gesundheitsfördernden Maßnahmen der Bildungseinrichtung sind vielfältig. Sportliche Aktivitäten für SchülerInnen waren unter anderem Yoga- und Tanz-Workshops sowie Selbstverteidigungskurse. Zusätzlich bestand die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Bewegungsworkshops vom Projekt „Gute Idee“ der KGKK und es wurden neue Sportutensilien angekauft. Da der Schwerpunkt der Schule auf Tourismus und Gastronomie liegt, wurden in diesem Bereich keine zusätzlichen Maßnahmen gesetzt, sondern der bestehende Lehrplan durch Schwerpunkte zu „Slow Food“ und einer „Genuss-Schule“ sinnvoll ergänzt. Im Bereich der psychosozialen Gesundheit konnten die SchülerInnen durch die Umsetzung von Workshops zur Suchtprävention und dem „Jugendcoaching“ mental gestärkt werden. Auch auf die LehrerInnen und das nicht unterrichtende Personal wurde nicht vergessen. Die für dies Gruppe eingeführten Maßnahmen reichten von einer Medizinischen Rückenschule über einen „Brainfood-Workshop“ bis hin zu Entspannungs- und Aktivierungsübungen für Zwischendurch und einem Stressmanagementkurs. Weitere wichtige Schwerpunkte waren Lärmprävention sowie Kooperationen mit regionalen Betrieben und AnbieterInnen.


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Foto (v.l.n.r.): Ines Wutti, Karin Grimschitz, Nicolas Hafner, Martin Ruprecht, Manfred Halbherr, Gerfried Pirker, Maximilian Miggitsch, Sarah Lee Schuster, Josef Trieb mit SchülerInnen der KTS Fotocredit: KGKK


Veröffentlicht am 25.04.2019