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Neuer Leitender Arzt in der Kärntner GKK

Mit 1. Dezember 2018 wird Dr. Ulrich Radda seine Tätigkeit als neuer Leitender Arzt in der Kärntner Gebietskrankenkasse aufnehmen.

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„Die Funktion des Leitenden Arztes in der Kärntner GKK ist lange Zeit unbesetzt gewesen. Umso erfreulicher ist es, dass diese Stelle nun von Dr. Ulrich Radda, einem Facharzt für Pulmologie, übernommen wird“, freut sich KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA. 

Nach Abschluss des Medizinstudiums an der Karl-Franzens-Universität Graz startete Dr. Radda seine medizinische Karriere als Allgemeinmediziner, wechselte danach in die Innere Medizin und spezialisierte sich schließlich auf den Fachbereich der Pulmologie (Lungenfacharzt). Neben zahlreichen abgeschlossen Zusatzausbildungen (u.a. Diplom für Arbeitsmedizin) verfügt er über die Diplome für pneumologische sowie ambulante kardiologische Rehabilitation. Dr. Radda schätzt das österreichische Gesundheitssystem und möchte daher im Rahmen der neuen Funktion seinen Teil dazu beitragen. „Wir leben in einer Welt die sich ständig weiterentwickelt und selbiges gilt auch für die Medizin“, weiß der Lungenfacharzt. Gesundheit ist für ihn ein vielschichtiges Thema. „Hier geht es um einen ganzheitlichen Blick auf die Thematik und zwar sowohl auf das physische als auch auf das psychische Wohlbefinden der Menschen. Denn Beides ist wichtig um in Beruf oder Alltag ohne Einschränkungen leben zu können“, betont der Mediziner. Hier empfiehlt der Pulmologe das Forcieren einer nachhaltigen und effektiven Strategie zur Gesundheitsförderung und Prävention. 

„Zu den wesentlichen Aufgaben des Leitenden Arztes zählen unter anderem die medizinische Leitung des ärztlichen Dienstes, die Beratung und Unterstützung der Direktion und Fachabteilungen in grundlegenden medizinischen, sozialrechtlichen und ökonomischen Angelegenheiten“, erklärt KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner. Die Begutachtung von Arbeitsunfähigkeiten in Zweifelsfällen und Behandlungsmethoden, aber auch die Genehmigung von chefarztpflichtigen Medikamenten, Hilfsmitteln und Heilbehelfen in Zweifelsfällen, sowie die medizinische Beurteilung von bewilligungspflichtigen Leistungen zählen ebenfalls zum künftigen Tätigkeitsbereich von Dr. Radda, so Lintner.