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Die richtige Ernährung bei Osteoporose

Die Kärntner GKK nimmt den Welt-Osteoporosetag zum Anlass, um auf die deutlich unterschätzte Volkskrankheit sowie auf mögliche präventive Maßnahmen im Hinblick auf die richtige Ernährung zu sensibilisieren. 

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Die Knochenerkrankung Osteoporose zählt zu jenen gesundheitlichen Problemen, die deutlich unterschätzt werden und ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter – der Welt-Osteoporosetag am 20. Oktober 2018 soll daher der Aufklärung dienen. „Die Zahl jener Menschen, deren Knochen - meist unbemerkt - an Masse, Struktur und Festigkeit verlieren ist stark zunehmend. Gegenwärtig sind hierzulande hunderttausende Menschen von der chronischen Erkrankung betroffen, die für Patientinnen und Patienten mit einem enormen Leidensdruck verbunden sein kann. Neben der Ernährung spielt jedoch sowohl in der Prävention als auch in der Therapie der Osteoporose der allgemeine Lebensstil eine wesentliche Rolle“, erklärt KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA. 

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Bild: KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA und KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner



Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte durch den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur. Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett betreffen. „Neben zahlreichen nicht beeinflussbaren Ursachen, ist die Ernährung einer der wichtigsten Pfeiler bei der Vorbeugung und Behandlung der Erkrankung. Die Diätologinnen der Kärntner GKK geben daher im Rahmen der Ernährungsberatung zahlreiche Tipps um dieser Erkrankung entgegenzuwirken“, ergänzt KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner. Die Ernährung bei Osteoporose sollte auf der einen Seite die für den Knochenaufbau nötigen Nährstoffe liefern, auf der anderen Seite kann über sie auch die Geschwindigkeit des Knochenabbaus gesteuert werden. Die Zufuhr des Mineralstoffes Kalzium, welcher als Baustein für die Knochen gilt, ist äußerst wichtig. Kalzium ist insbesondere in Milch- und Milchprodukten sowie in geringen Mengen in pflanzlichen Produkten (z.B. Brokkoli, Kohlgemüse oder Vollkornprodukte) enthalten. Stehen Milchprodukte nicht so oft am Speiseplan, können alternativ kalziumhaltige Mineralwasser (mind. 250 mg Kalzium pro Liter) eingesetzt werden. Vitamin D und C erhöhen die Kalziumaufnahme im Körper, weshalb auch hier auf eine ausreichende Versorgung geachtet werden soll. 

Tipps

  • Durch die Zufuhr von täglich drei bis vier Portionen fettarmer Milchprodukte wie zum Beispiel 200 ml Naturjoghurt, 50 g Käse, 200 ml Buttermilch und 200 g Hüttenkäse oder Topfen, wird die Tages-Empfehlung von 1200 mg Kalzium bereits erreicht.
  • Vitamin D wird hauptsächlich über das Sonnenlicht aufgenommen, wodurch der Aufenthalt im Freien mit einer Bewegungseinheit, die sich ebenso positiv auf die Knochenstärkung auswirkt, kombiniert werden kann.
  • Vitamin C ist beispielsweise in Zitrusfrüchten, Paprika, Sauerkraut und schwarzen Ribiseln enthalten.


Kontakt und nähere Informationen

Nähere Informationen zum Thema „Gesunde Ernährung bei Osteoporose“ bieten die Diätologinnen der Kärntner Gebietskrankenkasse in der Hauptstelle Klagenfurt sowie in einigen Außenstellen:

  • GKK-Hauptstelle Klagenfurt
    Kempfstraße 8, 9021 Klagenfurt
    Tel. 050 58 55 – Durchwahl 5430, 5431 oder 5432
  • GKK-Außenstelle Villach
    Zeidler-von-Görz-Straße 3, 9500 Villach
    Tel. 050 58 55 – Durchwahl 5435
  • GKK-Außenstelle Spittal/Drau
    Ortenburger Straße 4, 9800 Spittal/Drau
    Tel. 050 58 55 – Durchwahl 5436
  • GKK-Außenstelle Hermagor
    Egger Straße 7, 9620 Hermagor
    Tel. 050 58 55 – Durchwahl 5435


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Veröffentlicht am 19.10.2018