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Startschuss für die 18. Auflage der KGKK-Hautschutzkampagne in Kärntner Bädern

In den letzten 17 Jahren wurden mehr als 280.000 „Sonnenhungrige“ über Hautschutz und Krebsvorsorge informiert. Heuer macht die Gesundheitsaktion in zwölf Kärntner Bädern Station.

Titelbild Hautschutzkampagne in Kärntner Bädern 2018

In den Sommermonaten nutzen viele Kärntnerinnen und Kärntner die heißen Tage für ausgiebige Sonnenbäder. Wer seine Haut übermäßig lange und schutzlos der Sonne und ihrer Strahlung aussetzt, schadet jedoch seiner Gesundheit.

Um die Menschen für einen sorgsameren Umgang mit den Sonnenstrahlen zu gewinnen und dadurch zu mehr „Hautgesundheit“ beizutragen, wird auch in diesem Jahr die über die Landesgrenzen hinaus bekannte „Hautschutzkampagne“ organisiert. 

Das Motto der erfolgreichen Initiative lautet wieder „Hautschutz ist Selbstschutz“. Bewährte Kooperationspartner der Kärntner Gebietskrankenkasse sind neben der Ärztekammer für Kärnten, Fachgruppe der Dermatologen, die Kleine Zeitung sowie das Gesundheitsreferat des Landes Kärnten, die Apothekerkammer Kärnten und die Daylong-Sonnenschutzspezialisten von Galderma.

Besucherinnen und Besucher können sich von 09. bis 14. Juli 2018 in zwölf Kärntner Strandbädern bei Hautfachärztinnen und Hautfachärzten sowie bei GKK-Ärztinnen kostenfrei über Hautschutz und Hautkrebsvorsorge informieren. „Die Beratungen in den Strandbädern können keine Untersuchung in einer Ordination ersetzen. Uns ist es aber ein wichtiges Anliegen, vor Ort Bewusstsein für Vorsorge zu schaffen. Seit dem Jahr 2001 konnten im Rahmen der ‚Bädertour‘ insgesamt mehr als 280.000 Besucherinnen und Besucher in den Strandbädern persönlich informiert werden. Damit zählt die „Hautschutzkampagne“ zu den erfolgreichsten Vorsorgeaktionen in Kärnten“, betonen KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner und KGKK-Obmann Georg Steiner, MBA.

„Gesundheitsförderung soll dort geschehen, wo sie die Menschen direkt in ihren Lebensrealitäten abholen kann – was also wäre naheliegender, als den Hautschutz in den Kärntner Strandbädern zumThema zu machen, wo sich die Sonnenhungrigen zu hunderten tummeln. Wie das Badevergnügen gleichzeitig zur Gesundheitsförderung werden kann, erklären dabei HautschutzexpertInnen“, freut sich Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv.in Dr.in Beate Prettner über den Start der beliebten Vorsorge-Aktion.

Tausende „Hautschutz-Info-Packages“, bestehend aus einem Informationsfolder und einer Sonnenschutz-Produktprobe der Daylong-Sonnenschutzspezialisten von Galderma, werden bei den Beratungsterminen kostenlos an die interessierten Strandbadbesucherinnen und -besucher verteilt.

„Um sich vor der Sonne zu schützen, hat der Körper Schutzsysteme wie die Bräunung und die Verdickung der obersten Hautschicht entwickelt. Schädigungen in den Zellen durch übermäßige UV-Bestrahlung werden jedoch als Erbinformation an nachwachsende Zellen weitergegeben. Summieren sich diese Defekte, kann Hautkrebs die Folge sein. Hautkrebs tritt zu 80 Prozent an Hautarealen auf, die der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. Es bilden sich Flecken oder Knoten, die rasch wachsen und leicht verletzbar sind. Daher ist eine regelmäßige Kontrolle beim Hautarzt wichtig und die einzig sinnvolle Therapie die vorbeugende Entfernung jeder verdächtig pigmentierten Hautstelle“, informiert Ärztekammer-Fachgruppenobmann der Dermatologie, Dr. Max Wutte. 

Weiters ist zu bedachten, die Sonne insbesondere um die Mittagszeit (ca. 11 bis 15 Uhr) zu meiden und Sonnenschutzmittel entsprechend dem Hauttyp zu verwenden. Ein Enzym schützt die Hautzellen vor Zellschaden bei Sonnenbrand – dieses ist jedoch bei jedem nur in begrenztem Maße vorhanden. Vor allem Kinder haben noch kein voll entwickeltes Selbstschutzsystem und sollten sich daher vorwiegend im Schatten aufhalten, entsprechende Kleidung tragen und Sunblocker verwenden. Stark gefährdete Körperstellen wie Nasenrücken, Stirn, Ohren, Hände und Unterarme sowie Lippen sollen besonders gründlich eingecremt werden. Die Zeit bis zum Auftreten einer minimalen Rötung wird als „Eigenschutzzeit” bezeichnet. Sie ist abhängig vom Hauttyp und wird von der Tages- und Jahreszeit sowie von den örtlichen Gegebenheiten beeinflusst.

„Individueller Sonnenschutz ist sowohl als Vorbeugung gegen Sonnenbrand als auch im Hinblick auf die langfristige Erhaltung der Hautgesundheit zu sehen. Als Mutter dreier Kinder, und auch als Apothekerin, liegt mir hier die Vorsorge sehr am Herzen“, betont die Vizepräsidentin der Apothekerkammer Kärnten, Mag.a Jutta Polligger-Juvan.

Ziel ist es, den Sensibilisierungsprozess engagiert weiterzuführen und so zu einer Verhaltensänderung der Bevölkerung im Umgang mit den wärmenden Strahlen beizutragen. 


Termine 2018

 

Datum Ort Zeit 

Montag, 09. Juli 2018


Gemeindestrandbad Ossiach                     10.00 - 12.00 Uhr
Strandbad St. Georgen am Längsee 14.00 - 16.00 Uhr

Dienstag, 10. Juli 2018


Strandbad Hermagor-Pressegger See 10.00 - 12.00 Uhr
Strandbad Millstatt 14.00 - 16.00 Uhr

Mittwoch, 11. Juli 2018

Ersatztermine: 16. und 18. Juli 2018

Abgesagt:   Erlebnisschwimmbad Völkermarkt
(verschoben auf 18. Juli 2018)
   

Abgesagt: Stadionbad Wolfsberg

(verschoben auf 16. Juli 2018)

   

Donnerstag, 12. Juli 2018

Ersatztermin: 19. Juli 2018

Parkbad Krumpendorf 10.00 - 12.00 Uhr
Strandbad Maiernigg 14.00 - 16.00 Uhr

Freitag, 13. Juli 2018

Ersatztermin: 20. Juli 2018

Strandbad Faak am See 10.00 - 12.00 Uhr
Strandbad Velden 14.00 - 16.00 Uhr
Strandbad Loretto 17.00 - 18.30 Uhr

Samstag, 14. Juli 2018

Ersatztermin: 21. Juli 2018

Strandbad Klagenfurt 10.00 - 15.00 Uhr

Montag, 16. Juli 2018

neu

Ersatztermin: Stadionbad Wolfsberg14.00 - 16.00 Uhr

Mittwoch, 18. Juli 2018

neu

Ersatztermin: Erlebnisschwimmbad Völkermarkt10.00 - 12.00 Uhr   

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LHStv.in Dr.in Beate Prettner und KGKK-Direktor Dr. Johann Lintner


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Ärztekammer-Fachgruppenobmann der Dermatologie, Dr. Max Wutte, und die Vizepräsidentin der Apothekerkammer Kärnten, Mag.a Jutta Polligger-Juvan und KGKK-Direktor Dkfm. Maximilian Miggitsch