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Kärntner Gebietskrankenkasse verleiht Plakette „G’sunde Lebenswelt Schule“ an die Volksschule Hohenthurn

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Bild_Plakette_G'sunde Lebenswelt Schule

Für die Bereitschaft, einen gesundheitsfördernden Weg zu gehen, wurde die Bildungseinrichtung heute ausgezeichnet. Sie setzt eine Reihe spannender Schwerpunkte im Bereich Ernährung, Bewegung und psychosozialer Gesundheit. 


Seit 14 Jahren bietet die KGKK ein Programm zur Gesundheitsförderung in Bildungseinrichtungen mit dem Titel „G’sunde Lebenswelt Schule“ an. Expertinnen der Service Stelle Schule unterstützen SchülerInnen und LehrerInnen bei der Umsetzung. „Schulen haben die Chance, vier Jahre an dem Prozess teilzunehmen. Nach den ersten zwei Projektjahren bekommen sie die Möglichkeit, die Plakette ‚G’sunde Lebenswelt Schule‘ zu beantragen und können somit für weitere zwei Jahre den Weg der Gesundheitsförderung gemeinsam mit der KGKK beschreiten“, informiert KGKK-Bereichsdirektorin Drin Helgard Kerschbaumer. Mit dieser Plakette zeichnete die Kärntner Gebietskrankenkasse im Schuljahr 2017/18 fünf Projektschulen für ihr nachhaltiges Engagement in der schulischen Gesundheitsförderung aus. Dazu gehört auch die Volksschule Hohenthurn, die seit 2015 von der Service Stelle Schule betreut wird. Als Anerkennung für ihre Initiativen im Zeichen der Gesundheit übergab KGKK-Bereichsdirektorin Drin Helgard Kerschbaumer heute die Plakette „G’sunde Lebenswelt Schule“ an Direktorin Mag.a Amina Hrast. 


Der Projekttitel der VS Hohenthurn lautet: „Fit, gesund und selbstbewusst!“. Die gesundheitsfördernden Maßnahmen der Bildungseinrichtung sind vielfältig. Sportliche Aktivitäten wie Bewegungstage mit Skifahren, Langlaufen, Eislaufen  und Tanzworkshops sowie Bewegung im Unterricht stehen regelmäßig auf dem Programm. Weiters werden die SchülerInnen  der VS Hohenthurn für gesunde Ernährung sensibilisiert. Ein zentrales Anliegen ist es, ausgewogene Ernährung im Alltag der SchülerInnen zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Saisonale Produkte werden zum Thema gemacht und die Produkte aus den eigenen Kräuterbeeten der Schule auch im Rahmen des Unterrichts verarbeitet. Zu weiteren „Ernährungsinitiativen“ zählen  die „Gesunde Jause“, Schulobst, der Wassertag, die Biomilchaktion sowie Workshops der KGKK und der Seminarbäuerinnen. Die VS Hohenthurn setzt auch einen Schwerpunkt im Bereich der psychosozialen Gesundheit: Diese wird durch Workshops mit der Polizei oder Schwerpunkten wie „Eigenständig werden“ und „Faustloskoffer“ gestärkt. 


Ebenso wird das Umweltbewusstsein der SchülerInnen durch eine Reihe von Maßnahmen geweckt: Diese reichen von einem Workshop mit einer Waldpädagogin und dem Bauen von Nistkästen und Insektenhotels im Rahmen des Werkunterrichts bis hin zur Herstellung von Badekugeln sowie Kräuter- und Zirbensäckchen. Lärmprävention, Suchtprävention und Zahngesundheitsförderung runden das spannende Spektrum der Initiativen der Volksschule Hohenthurn ab. 
Mit der Plakette erhalten die LehrerInnen und SchülerInnen ein sichtbares Zeichen der Anerkennung dafür, dass sie ihre Lebenswelt auch weiterhin gesund gestalten.