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Entwicklung der Medikamentenkosten


Für die Entwicklung der Medikamentenkosten sind vor allem die Demographie und die Weiterentwicklung der „modernen Medizin“ (z.B. Tumorbehandlung) von Bedeutung.

 

Im Jahre 2009 erfolgte eine Mehrwertsteuersenkung von 20% auf 10%. In den Jahren 2010 bis 2013 konnten im Schnitt durchaus moderate Steigerungsraten verzeichnet werden. Im Geschäftsjahr 2014 schnellte der Heilmittelaufwand bei einer nur leicht ansteigenden Verordnungszahl um 6,5% in die Höhe (neue teurere Medikamente gegen Hepatitis C, Immunsuppressiva – insbesondere Rheuma, blutverdünnende Medikamente). In den Jahren 2015 und 2016 stabilisierte sich der Heilmittelaufwand auf hohem Niveau, die Steigerungsrate flachte sich aber trotz Verordnungsrückgänge (2016: -2,4%) nur auf lediglich  3,6 % ab. Auch im Jahr 2017 musste trotz eines abermaligen Verordnungsrückgangs um die 2 % eine a.o. hohe Zunahme hingenommen werden.



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Stand: Ende Feber 2018