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Besondere Risikogruppen


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Impfung gegen Hepatitis A

Die durch Hepatitis-A-Viren verursachte ansteckende Leberentzündung kommt weltweit vor und ist in Ländern mit niedrigem Hygienestandard deutlich höher als in Österreich.

Eine Impfung ist jedem anzuraten, der sich und seine Familie gegen Hepatitis A schützen will, insbesondere aber allen Personen mit erhöhtem Risiko wie z.B. Fernreisende in Länder mit hygienisch schlechten Bedingungen, MitarbeiterInnen in medizinischen Einrichtungen, Kindergärten, Lebensmittelbetrieben, Küchen- und Reinigungspersonal u.a.m.

  • Grundimmunisierung - 2 Teilimpfungen erforderlich
  • Auffrischung - alle 10 Jahre

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Impfung gegen Hepatitis B

Die Hepatitis B Viren verursachen ebenfalls eine Entzündung der Leber. Sie werden durch Blut und andere Körperflüssigkeiten (z.B. Sperma) übertragen. Bei Sexualkontakten ist das Risiko besonders hoch. Im Gegensatz zur Hepatitis A gibt es bei der Hepatitis B chronische Verläufe mit bleibenden Schäden der Leber.

Die Kombinationsimpfung gegen Hepatitis A und B besteht aus drei Impfdosen, wobei die erste und zweite Teilimpfung im Abstand von einem Monat vor der Abreise verabreicht werden. Die dritte Impfung erfolgt sechs Monate nach der ersten Teilimpfung. Die Wirksamkeit der Impfung ist zuverlässig, die Verträglichkeit sehr gut.

Die durchschnittliche Schutzdauer beträgt nach derzeitigem Wissensstand für Hepatitis A zehn Jahre und für Hepatitis B fünf Jahre. Sie kann durch Antikörperaustestung genau bestimmt werden.

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Impfung gegen Tollwut

In Österreich ist Tiertollwut, die durch Biss oder Speichelkontakt übertragen wird, nahezu ausgerottet. Üblicherweise werden Menschen erst nach Kontakt mit tollwutverdächtigen Tieren geimpft.

Daneben gibt es für Personen mit erhöhtem Risiko wie z.B. TierärztInnen, Jäger, Laborpersonal in speziellen Institutionen, Fernreisende unter bestimmten Bedingungen und EntwicklungshelferInnen eine vorbeugende Tollwutschutzimpfung.

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Impfung gegen Tuberkulose

Die Tuberkulose gehört weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Dank guter sozialer/hygienischer Verhältnisse und wirkungsvoller Medikamente konnte die Tuberkulose in Mitteleuropa stark zurückgedrängt werden. In Osteuropa und in den Ländern der Dritten Welt stellt sie immer noch ein großes Problem dar und kann aus diesen Ländern wieder verstärkt eingeschleppt werden.

In Österreich wird die Impfung nicht mehr generell, sondern nur Personen empfohlen, die einer erhöhten Tuberkulose-Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind.