DRUCKEN

Heilbehelfe und Hilfsmittel

Heilbehelfe und Hilfsmittel werden nur über ärztliche Verordnung (ohne Verordnung keine Leistung) in einfacher und zweckentsprechender Ausführung gewährt.


MMDB54255_27902.JPG







Als Heilbehelfe und Hilfsmittel gelten beispielsweise:

Rollstühle

Körperersatzstücke (Prothesen)

Bruchbänder

Brillen und Kontaktlinsen

Schuheinlagen

Hörgeräte

Orthopädische Schuhe usw.

Die Kosten von Heilbehelfen und Hilfsmittel werden bis zur jeweiligen satzungsmäßigen Höchstgrenze übernommen, wobei der Versicherte einen Kostenanteil von 10 %, mindestens jedoch derzeit EUR 32,40 zu tragen hat.


Eine abweichende Regelung gilt für Brillen und Kontaktlinsen:

Die Kosten für Brillen und Kontaktlinsen werden nur dann übernommen, wenn sie höher als 60% der täglichen Höchstbeitragsgrundlage (derzeit EUR 162,00) sind. Somit beträgt der Selbstbehalt 10% der Kosten, mindestens jedoch EUR 97,20


Für Angehörige (d.s. alle Kinder für die Dauer der Mitversicherung) beträgt der Selbstbehalt 10% der Kosten, mindestens jedoch 20% der täglichen Höchstbeitragsgrundlage, d.s. EUR 32,40.


Die Kosten für Dreistärkengläser (Gleitsicht- und Trifokalgläser) werden nicht mehr übernommen.

Die Gebrauchsdauer für Brillen darf drei Jahre nicht unterschreiten.

Grundsätzlich werden die Produkte nach vertraglich geregelten Tarifen als Sachleistung (Direktverrechnung mit den Vertragspartnern) abgegeben.

Reparaturkosten werden übernommen, wenn dies aus besonderen Gründen ohne Verschulden des Leistungswerbers notwendig geworden ist.

Wird ein vertraglich zulässiges teureres Produkt gewünscht, so wird eine Kostenerstattung in Höhe von 80% des durchschnittlichen Vertragstarifes erstattet.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Satzung der Kärntner Gebietskrankenkasse.

Die Kostenbeteiligung entfällt

  • für Kinder, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,

  • für Versicherte bzw. Angehörige, die ohne Rücksicht auf das Alter ein Anspruch auf erhöhte Familienbeihilfe besteht (Bestätigung des Finanzamtes erforderlich),

  • für Personen, die wegen besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit auch von der Rezeptgebühr befreit sind.

Für Hilfsmittel, die im Rahmen der medizinischen Rehabilitation zu gewähren sind, ist vom Anspruchsberechtigten keine Kostenbeteiligung zu tragen. Die Kosten dieser Behelfe werden - wenn sie medizinisch erforderlich sind - zur Gänze übernommen, sofern hiebei das Maß des Notwendigen nicht überschritten wird.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Satzung der Kärntner Gebietskrankenkasse.

Nach Vorlage einer ärztlichen Verordnung und medizinischer Genehmigung durch den ärztlichen Dienst können Heilbehelfe, die nur vorübergehend gebraucht werden und die nach ihrer Art ohne gesundheitliche Gefahr von mehreren Personen benutzt werden können, auch leihweise ohne Selbstbehalt zur Verfügung gestellt werden.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Krankenordnung der Kärntner Gebietskrankenkasse.