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Husten – Atemnot – COPD


Lunge abhören Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD ist eine chronische Erkrankung der Lunge. Sie entsteht in Folge einer langjährigen Schädigung durch äußere Einflüsse - in erster Linie durch das Rauchen. Es kommt zu einer langsam fortschreitenden Verschlechterung der Lungenfunktion und somit zu einer massiven Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

 

Die Abkürzung COPD kommt aus dem Englischen und bedeutet:

 

C – chronic (chronisch: anhaltend, dauerhaft)

O – obstructive (obstruktiv: verengend)

P – pulmonary (pulmonal: die Lunge/Atemwege betreffend)

D – disease (Erkrankung)

 

Für COPD werden auch viele andere Bezeichnungen verwendet:

 

  • Umgangssprachlich „Raucherhusten“
  • Chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung
  • Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
  • Chronisch-obstruktive Bronchitis

 

In Österreich ist mit 26,1% mehr als ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung über 40 Jahre von COPD betroffen. Der Großteil davon leidet, ohne es zu wissen, an einer milderen Form der COPD. Nur jede/r 10. COPD-Patient/in war beim Arzt und bekommt die entsprechend notwendige Therapie.

 

Bei richtiger Behandlung und eigener Mitarbeit des Patienten, kann die Krankheit jedoch stabilisiert werden und eine eigene gute Lebensqualität beibehalten werden.