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KGKK: 92 Prozent der erbrachten Leistungen im Hintergrund abgerechnet

Sachleistungsprinzip: Klarer Vorteil für GKK-Versicherte

Europavergleiche zeigen einmal mehr die Vorteile des heimischen Gesundheitswesens auf. Das „Sachleistungsprinzip“ der Krankenkassen erspart den Versicherten
enorme Eigenleistungen! Daher ist auf die volle Aufrechterhaltung und die finanzielle Leistungsfähigkeit zu achten, betont der Kärntner Kassenobmann Dietmar Samnitz zur aktuellen Diskussion.

In vielen Staaten Europas müssen Patienten medizinische Behandlungen wie z. B. Arztbesuche, Krankentransporte u. ä. vorerst selbst bezahlen und bekommen erst im nachhinein eine anteilsmäßige Kostenrückerstattung. Durch derartige Regelungen werden Versicherte im europäischen Ausland nicht nur finanziell stark belastet, sondern förmlich angehalten, oftmals notwendige Behandlungen nicht in Anspruch zu nehmen.

In Österreich gibt es hingegen den freien Leistungszugang zu Gesundheitseinrichtungen. Das heißt, ein Großteil der medizinischen Versorgung wird durch die GKK „im Hintergrund“ – also ohne direkte Belastung für Versicherte und Patienten – abgewickelt bzw. abgerechnet.

GKK-Abrechnungen im Hintergrund
Die Leistungsabrechnung wurde im Vorjahr weiter gesteigert. Von 625 Millionen Euro an Versichertenleistungen wurden über 92 Prozent für Sachleistungen aufgewendet. Diese wurden im Hintergrund zwischen GKK, Spitälern, Apotheken, hunderten Vertragsärzten sowie Optikern, Bandagisten etc. abgerechnet.

Im Vorjahr rechnete die Kärntner Gebietskrankenkasse beispielsweise mit Apotheken 2,9 Millionen Rezepte mit 5,7 Millionen Verordnungen (Medikamente) ab. Mit Betreibergesellschaften wurden 135.269 Krankenhausaufenthalte abgerechnet. Mit Vertragsärzten rechnete die Kärntner GKK 2,2 Millionen Behandlungsfälle ab. GKK-Obmann Dietmar Samnitz: „Damit wird die Leistungsvielfalt des heimischen Solidarsystems aufgezeigt.“
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